Golden

Schöne ruhige Musik. Früher Abend. Süße Klang der Natur schielt durch das offene Fenster, wie auch die frische klare Luft. Die herrlichen Sommergewitter haben die Atmosphäre leicht feucht und klar betucht. In mir ein Gefühl der absoluten Ruhe und Ausgeglichenheit. Das obwohl es so viel zu tun gibt. Ich schaue aber im Gegensatz zu sonst einfach mit Ruhe und Gelassenheit darauf. Was soll schon passieren? Die Freiheit ist dort, direkt vor der Tür und sie klopft auch schon an. Sich aus allen Ketten zu lösen könnte mit einem Schnips geschehen und dennoch ist das so schwer. Aber es wird passieren, denn es ist alles schon da. Immer wenn ich Menschen begegne die völlig nicht so leben, wie ich es tue, fühle ich mich wieder neu energetisiert. Neu inspiriert mehr das zu tun was ich möchte und mich weniger von Dingen wie Geld oder Urteilen einzugrenzen. Denn wozu? Ich lebe absolut im Überfluss. Absolut in Fülle, ich weiß das ganz fest in mir. Mein Gedankenwerk verdrängt diese Ruhe, diesen Frieden aber immer wieder von meinem bewussten Wahrnehmen. So sehe ich viel zu sehr, was nicht da ist, was ich ja aber doch bräuchte. Ich habe zu wenig von dem und könnte das ja auch noch gebrauchen und ja, definitiv, der Monat ist irgendwie schwer. Blödsinn. Einfach nicht wahr. Einfach mal im Kreis drehen, um die eigene Achse. Einfach mal hinschauen, was alles tatsächlich da ist. Leicht angefangen bei materiellen Dingen, schwieriger bei scheinbar unsichtbaren Schätzen. Manchmal ist es auch einfach schwierig zu benennen, was mir wirklich fehlt. Ich würde es sp gern fühlen und wahrnehmen, aber ich muss Geduld mit mir haben. Geduld und Vertrauen und mich immer und immer wieder darin üben. Manches geht von jetzt auf gleich, so wie alte Gewohnheiten, die einen nicht wirklich glücklich gemacht haben einfach abzulegen, alte Glaubenssätze, alte Gedanken die enttarnt wurden einfach in die Schachtel „brauche ich nicht mehr“ zu legen. Manches braucht einfach Zeit, Liebe und Hoffnung. So ist das nun mal. Aber kein Grund nicht trotzdem das sein zu genießen und zu zelebrieren. Wir leben, liebe Menschen. Wir leben tatsächlich. Es macht mich so traurig zu sehen, wie viel einfach den ganzen Tag einem Job hinterher arbeiten um irgendwann mal in ferner Zukunft ein Anrecht auf glücklich sein zu haben. Ich ertappe mich viel zu oft dabei, auch solche Muster auszubilden und es mir in der Routine viel zu bequem zu machen. Wake up, now. Glücklich ist jetzt. Glücklich ist eine Entscheidung. So wie alles andere auch. Wir entscheiden. Nicht Mama, nicht Chef, nicht die Verspätung der Bahn oder das Wetter. Wir sind Herr und der kreative Kopf hinter allem. Theoretisch hört sich das wundervoll an oder? Spürst du dieses neugierige Klopfen deines Herzens, was die Hoffnung hat endlich mitreden zu dürfen? Ich spüre es wahnsinnig. Die Umsetzung ist mir bei der noch so einfachen Theorie noch immer nicht klar, aber wie bereits erwähnt, ich übe mich. Jeden Tag. Immer wieder bin ich überrascht, wenn ich dachte, endlich dagesessen zu sein, und dann war es bloß ein neues Hirn Gespinst. Oder du merkst genau, wie dir eine gewisse Situation immer und immer wieder widerfährt, aber du ignorierst diese Tatsache, weil du einfach nicht drauf kommst wo der Schuh drückt. Nun ist aber wirklich Zeit sich den Schuh mal anzusehen, genau zu inspizieren. Es wird seinen Sinn ergeben, und irgendwann wird es leichter sein. Aufhören wird es aber nie. Das ist unsere Reise. Das ist unser Leben.

Kennst du das Gefühl teil deines Umfeldes zu sein? Teil der Natur, Teil des Größeren, was uns umgibt? Was stets bei uns ist? Ich hab es gestern so gefühlt. Es war eine wunderschöne Nacht, herrlichstes Wetter über Tag und am Abend wunderschöne sausende Blitze und ein zuckersüßes grollen vom Himmel. Und als großes Finale des Konzertes ein warmer Sommerregen. In Mitten von Freunden auf der Straße. Es war wunderschön.

Oder noch ein Beispiel. Die Sonne geht in einem schwimmenden gold unter, der Himmel hauchzart rosa gefärbt, die Luft warm und ein wenig schwer. Es riecht nach frisch gemähtem Gras, nach einem Barbecue aus der Nachbarschaft. Und du sitzt einfach da. Du lässt es einfach passieren. Verliebt in das was ist, ohne Sorgen um was war oder sein wird. Das spielt einfach keine Rolle, in diesem wertvollen Moment.

Ich möchte mich mehr so fühlen, so schwerelos und frei. Bist du dabei?

Anci

 

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