Die Suche nach der Selbstfindung

Den Begriff Selbstfindung kennen wir alle nur zu gut. Die einen sagen „Ja klar, weiß ich wer ich bin, war mir schon immer klar“ und die anderen sind ein Leben lang auf der Suche mit dem Gefühl „Hm, irgendwie versteh ich nicht ganz, wer oder was ich bin, mir gefällt nichts, ich kann nichts.“. Ich habe für mich momentan das Gefühl, dass ich gar nicht möchte, dass diese Suche irgendwann aufhört. Es ist die Neugier auf die Erfahrung, die mich antreibt neue Dinge auszuprobieren, neue Sprachen zu lernen, zu studieren oder eben auch zu lesen. Was man vielleicht haben sollte ist ein ungefähres Gespür dafür, ob das, was man tut oder erfährt gerade zu deiner Vorstellung von dir passt oder eben nicht. Ob es uns berührt oder nicht. Ob wir glücklich sind – oder nicht.

Ich war immer schon auf der Suche, nach der Person oder dem in mir, was meine Eltern bei meiner Geburt Ann-Cathrin nannten. Ich selbst nenne mich heute lieber Anci, es kommt mir vor wie eine Evolution und die braucht eben immer wieder eine neue Bezeichnung. Mein Name hatte noch nie Beständigkeit für mich und irgendwie fand ich noch nie, dass er sonderlich zu mir passte. Schließlich war ich für die einen dann Anci, die anderen Annca oder für die noch anderen Trine. Jedes mal hatte ich ein etwas abgewandeltes Persönlichkeitsbild. Die Ann-Cathrin in der Schule vor den Lehrern oder die Frau Nordhoff auf der Arbeit sind so verschieden artige Wesen gewesen. Ich würde gern einfach nur noch eins sein. Wieso diese ganzen Rollen in die wir schlüpfen um zu gefallen? Warum nicht einfach sein, wie wir es gern wollen um uns selbst zu gefallen? Kann es nicht einfach eine Anci geben? Und was gefällt dieser einen Anci?

Naja, was soll ich hier groß erzählen, ich bin einfach immer mehr auf dem Weg und freue mich mittlerweile über jeden einzelnen Tag. Immer wieder kommen Momente in denen ich mich frage, ist es das was ich will? Aber das schöne und wertvolle ist doch auch, dass wir das immer wieder für uns selbst entscheiden können, denn wem müssen wir es recht machen? Bloß uns selbst. Also sei doch einfach glücklich, mit allem, was du tust. Hab keine Scheu dich von Leuten in deinem Leben zu trennen, wenn du intuitiv weißt, dass es etwas größerem dient. Geh deinen Interessen ohne weiteres nach, wenn es dich innen drin bewegt. Oder schneid dir einfach die Haare ab, wenn du Lust drauf hast. Wen kümmert es?

Der Monat August war ein unfassbar ereignisreicher Monat. Ereignissreich in Dingen, die ich für mich selbst und in mir entdecken durfte, aber auch in äußerlichen Geschehnissen und Begegnungen mit Menschen. Ich bin so dankbar, für diesen Zauber. August ist einfach mein Lieblingsmonat, hihi. Dennoch ist heute der erste September und ich bin bereit, die Reise immer weiter zu spinnen und bin voller freudiger Erwartung an alle Dinge, die das Universum für mich bereit hält. Oder eben am Anfang des Endes, ich mir selbst.

#createyourself

Anci

Ein Gedanke zu “Die Suche nach der Selbstfindung

  1. Navanita

    Deine Aufzeichnungen fangen an sich ganz anders zu lesen. Nichts mehr muss aufgesetzt werden, es schreibt einfach. Du bist auf dem Weg – zu dir selber.
    Wunderschönes Foto von unserem zu Hause 🙂

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