Ich atme ein, Ich atme aus.

Lieblings Rihanna und Beyonce Tracks on. Tee an der Seite. Der Regen vorm Fenster. Kerzenschein. Langsam aber sicher kommen die kühlen wechselseitigen Herbsttage und auch so scheint sich meine Laune anzupassen. Ist euch mal aufgefallen wie abhängig mancher Leute Launen vom Wetter ist? Ich glaube wie jedermanns Oma pflegte meine zu sagen: „Es gibt kein schlechtes Wetter, bloß schlechte Kleidung!“. Lässt sich das übertragen? Ich denke ganz klar ja!

So hab ich mir vor wenigen Wochen erstmal eine Regenjacke zugelegt. Aber sie ist eher für gelegentlichen Regen und keine starken Regenfälle geeignet und so muss ich nun weiter daran arbeiten, dieses zu verbessern. Ab und zu Regen abzubekommen kann uns aber nicht schaden. Wie auch eine Blume werden wir stets Weiterwachsen, wenn wir es wollen.

So langsam kommt es mir wirklich so vor als bräuchte es tausende Leben um alles auf der Welt lernbare zu lernen. Zu erfahren. Habe ich scheinbar ein klitzekleines Kapitel abgeschlossen so kommt stets das nächste oder das gleiche in anderem Gewand. Manchmal werde ich müde und möchte tagelang schlafen und bin doch nicht wacher. Manchmal umarme ich die ganze Welt und sehe selbst Magie in Tischen, Fensterscheiben oder Buchcovern.

Bald geht das Studium los und umso mehr kommen und gehen die Gedanken an’s vermeintliche scheitern. Die Möglichkeit, dass es nicht meinen Erwartungen entspricht. Die Möglichkeit, dass ich, wie auch viele andere noch ein paar andere Wege gehen muss um da anzukommen, wo ich ankommen soll. Ich kann nicht immer freudiger Erwartung daran denken.

Dennoch habe ich so viele schöne Dinge bereits erreicht, so viele Gefühle durchlebt und muss mir ja gar keine Gedanken über die Zukunft machen. Wo ich jetzt stehe, bzw sitze, ist es genau richtig. I’m on my way. Ich höre den Klang der Musik plötzlich verändert und nehme den Geruch meines Lieblingstees wahr. Was hat sich verändert? Für einen kleinen Moment kann ich den Regen zwischen den Klängen wahrnehmen, das Flackern der Kerze wird bewusst, in der Ferne biegt ein Auto in die Straße ein. Ich atme ein, ich atme aus.

Das Leben ist wundervoll.

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